„Spaziert man den Kerscheknabberweg am nördlichen Waldrand von Dansenberg entlang vor bis zur Sporthalle, kam man bis im April diesen Jahres an einer dicken über 100 Jahre alten Buche vorbei. Sie wurde gefällt. „Es war immer eine stattliche Begegnung auf diesem Weg.“ So beschrieb es OGV-Mitglied Markus Benkel. Er teilte mit vielen Dansenberger Spaziergängern das Bedauern über eine Fällaktion, deren Notwendigkeit nur schwer vermittelbar war.

Angeblich hatte die Buche bereits Trockenschäden in der Krone und musste gefällt werden. Die Verkehrssicherheit sei nicht mehr gewährleistet gewesen. So äußerste sich Ortsvorsteher Franz Rheinheimer und verwies in diesem Zusammenhang auf die Mitteilung des Forstes.

Der Forst hat zur Zeit in Dansenberg keine guten Karten. Viele Dansenberger reagierten schon im Winter verärgert und oft auch verständnislos bezüglich der Fällarbeiten des Forstes im Wald rund um den Stadtteil. Nicht selten ist dabei der Obst- und Gartenbauverein Anlaufstelle für Beschwerden.
Foto: Markus Benkel