Blick in Dansenbergs OGV-Geschichte

Gärtnerwissen aus dem Laptop reicht nicht

 Anlässlich des 125. Jubiläums des OGV-Kaiserslautern-Dansenberg e.V. gab der Verein am 27. August 2022 einen Empfang im Katholischen Pfarrheim. Vorsitzende Uta Mayr-Falkenberg freute sich über zahlreiche Gäste, unter ihnen auch  Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, selbst OGV-Mitglied, und  die Stellvertretende Ortsvorsteherin Ute Reeb. Anwesend waren auch Vertreter der Vereine (Vereinsring), für die Julian Beckmann von der Feuerwehr Grußworte sprach, ebenso Bernd Benkel für den MGV. Es kamen auch Boris Flesch, SPD, und Barbara Busch, CDU. Gottes Segen wünschte Pfarrerin Jennifer Hoppstädter.

Biererst war der „Empfang“ anlässlich des 125jährigen Bestehens des Ost- und Gartenbauvereins Kaiseslautern-Dansenberg e.V. auf dem Platz des Pfarrzenrum nicht. Vorsitzende Uta Mayr-Falkenberg sorgte immer wieder dafür, dass die Gäste etwas zum Lachen hatten. Das Foto zeigt Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, selbst Mitglied im OGV Kaiserslautern-Dansenberg, mit Ehefrau, Gerd Braun, dahinter (halb verdeckt) Dieter Jung und Günther Soffel vom OGV Schopp, Foto: Marita Schneider

Anbei die Rede im Wortlaut:

 Der Obstbauverein Dansenberg wurde am 1. Oktober 1897 von 27 Dansenberger Männern in der Stübig´schen Wirtschaft, später Landgasthaus Woll, gegründet. So steht es in der OGV-Chronik „Vom Holzfällerdorf zum Stadtteil…“, die anlässlich des 100jährigen Vereinsjubiläums von dem damaligen Vorsitzenden Klaus Gundacker – inzwischen 50 Jahre im Verein – liebevoll zusammengestellt und von mir gestaltet worden ist.

Es waren ausschließlich Männer, die sich seinerzeit die Förderung des lokalen Obstanbaus aufs Panier geschrieben hatten. Frauen spielten damals bei solchen Unternehmungen keine Rolle. Die durften zuhause Marmelade kochen oder Einmachgläser füllen. Das Wahlrecht für Frauen wurde erst 1918 eingeführt und wiederum erst im Mai 1949 im Grundgesetz verankert. Die Dansenbergerinnen, deren Männer oft in den Industriebetrieben der „weit entfernten“ und vor allem nur per Fuß erreichbaren Stadt ein bescheidenes Auskommen fanden, betreuten auch die Hühner, deren Göckel des morgens eifrig krähten. Heute nennt man so etwas Ruhestörung und manche Neuzeitler würden gerne auch das Gackern der Hennen tagsüber verbieten…

 

In Dansenberg herrscht wie eh und je des nachts Stille. Es kräht kein Hahn. Das heißt aber nicht, dass kein Hahn nach Dansenberg kräht. Ganz im Gegenteil! Dansenberg ist der beliebteste Ortsteil Kaiserslauterns und dies hat sich in den letzten Jahren kräftig bemerkbar gemacht. Viele Einwohner, viele Autos, viele Neubauten im Bauhausstil, von einigen Einwohnern als Kasernen bezeichnet.

Wir, der OGV Kaiserslautern-Dansenberg haben trotz des Generationenwechsels eine konstante Anzahl von rund 500 Mitgliedern halten können. Generationenwechsel bedeutet, dass wir auch von vielen Menschen Abschied nehmen mussten, die mit an dem Vereinsgebäude gebaut haben. Als Zeichen des Gedankens an unsere Verstorbenen möchte ich die Silberne Ehrennadel für 25jährige Mitgliedschaft von Stephanie Michel an ihren Vater Otto Koch überreichen. Frau Michel konnte die Überreichung der Nadel nicht erleben. Wir übergeben sie nunmehr zur Erinnerung an ihren Vater. Er hat sich das so sehr gewünscht.

Einen Festakt am Abend gab es im Katholischen Pfarrheim. Ehrengast war Volker Kusel, Direktor der Schlossgärten Ludwigsburg und bekannt durch Gartensendungen im Fernsehen.  Er sprach zum hochaktuellen Thema „Klimawandel – Auswirkungen im Garten“.  Als Erinnerung an DAnsenberg überreichte die Vorsitzende Uta Mayr-Falkenberg ein Jubiläumskochbuch und eine Flasche Dansenberger Turmhahnwein.

Anders als in Nachbarvereinen leiden wir nicht unter Helfermangel. Viele Mitglieder stehen uns je nach ihren Fähigkeiten gerne zur Verfügung und glücklicherweise haben wir eben auch keinen nennenswerten Mitgliederschwund. Hier möchte ich als stellvertretende Helfer die Familie Harth, aber auch Günther Heinzmann nennen, der immer ansprechbar ist, auch wenn sein Herz für den FCK schlägt. Erwähnen möchte ich hier aber auch Marita Schneider, die assistiert von ihrem Mann, für unsere Dekoration verantwortlich ist und als Fotografenmeisterin  viele unserer Ereignisse im Bild festgehalten hat sowie Steffi Koch von Getränke Koch, die dafür sorgt, dass wir nicht verdursten. Christian Weis und Helmut Caesar kümmern sich heute Abend um die Lautsprecheranlage und Christine Glaser brachte Dekoration. Wilma Daller wird für den Ausschank am heutigen Festabend sorgen und ebenfalls ein Mitglied, nämlich Alfons Fröhlich, vom Hotel-Restaurant wird uns bewirten.

Mitglieder fallen nicht vom Himmel. Man muss ihnen etwas bieten. Man muss sie umwerben. Lästerliche Zungen behaupten in diesem Zusammenhang, ich würde mit Aufnahme-formularen an den Serpentinen stehen und keiner dürfe hochfahren, bevor er nicht eine Beitrittserklärung unterschrieben hat.

In den letzten Jahrzehnten sind die meisten großen Gärten des Ortsteils auf der Strecke geblieben, sind Bauland geworden. Und Dansenbergs beliebtestes Obst, die Kirschen, sind weitgehend verschwunden. Große Kirschbäume findet man außer in der Obstwiese des OGV nur mehr wenige in Dansenberg.

Dabei spielten Kirschen von Anbeginn des OGV Dansenberg neben den Äpfeln eine große Rolle. Obstanbau war damals 1897 trendy. Das Wort gab es zwar noch nicht, aber auf den Anbauflächen, den Wiesen und in den großen Gärten des kleinen Dörfchens Dansenberg pflanzte man viele Obst- insbesondere Kirschbäume. Es gab eine Kirschbaumkasse und schließlich eine Kirschbaumallee im oberen Teil der Hauptstraße, die damals Triftstraße hieß. Gespeist aus sonntäglichen Kartenspielen (der Männer) reichte das Geld der Kirschbaumkasse schließlich für 40 Alleebäumchen und für weitere 52 für die Mitglieder.

Ja – damals gingen die Männer am Sonntag nach der Kirche zum „Karten“ in die Wirtschaft“, während sich die Frauen den Kittelschurz anzogen und den Sonntagsbraten bereiteten. Alles hatte so seine Ordnung und bis 1919 wurden insgesamt 1594 Bäumchen gepflanzt. Zur Anpflanzung gehörten 1906 auch Lindenbäume auf dem alten Friedhof, die heute teilweise noch existieren. Die Kirschbäume wurden zum Abernten versteigert und nicht selten waren ihre Früchte auch begehrtes Objekt der Dorfjugend, daher der Name „Kerscheknabber.“

In Not- und Kriegszeiten wurde außerdem die Armenkasse der Gemeinde mit Erlösen aus dem Kirschenverkauf unterstützt. Schließlich musste die Allee dem Fortschritt weichen. Davor aber gab es noch eine Diskussion wie aus einem Protokoll von 1910 hervorgeht. „Weiteres wurde beschlossen, dass die Kirschbaumallee in der Trift vorerst nicht der Gemeinde übergeben wird, erst wenn der Erlös aus den Kirschen die Unterhaltungskosten von den Bäumen übersteigt, soll die Gemeinde in den Genuss der Pflanzung kommen“…

Heute haben wir in Dansenberg noch einen „Kerscheknabberweg“, der weitgehend barrierefrei rund um den Stadtteil führt. Er entstand nicht zuletzt durch den Einsatz des OGV, der SPD, des Forstes und des Ortsvorstehers. In den letzten Jahren wurde er etwas vernachlässigt und viele der am Rand gepflanzten Wildkirschen sind verschwunden. Es wäre zu wünschen, dass wir hier alle gemeinsam einen neuen Anlauf nehmen und den Pfad sanieren.

Aus den alten Zeiten gibt es weiterhin zu berichten, dass der Vereinsbeitrag vierteljährlich 30 Pfennige betrug, der vom  Cassier erhoben wurde. Und der Gemeindediener erhielt für das Austragen von Mitteilungen je Einsatz 20 Pfennige. Heute heißt unser „Gemeindediener“ E-Mail und inzwischen sind fast 400 Mitglieder diesem Nachrichtendienst angeschlossen. Nicht zuletzt durch Corona hat diese Kommunikationsform enorm an Bedeutung gewonnen und ist inzwischen zu einem Rückgrat des Vereins geworden. Hier spielt die Informationsmusik und wir können nur bedauern, dass einige von dieser Einrichtung leider immer noch keinen Gebrauch machen. Darüber hinaus berichten wir in Wort und Bild auf unserer Internetseite vom Vereinsgeschehen und schließlich gibt es noch den OGV-Kurier, der halbjährlich zusammenfasst, was beim OGV Kaiserslautern-Dansenberg heutzutage geschieht.

Aber gehen wir wieder zurück in die Zeit, in der es diese Kommunikationsformen nicht gab und auch das Telefon noch sehr exotisch war, geschweige denn das Auto. 1897 war der deutsch-französische Krieg von 1870/71 längst vorbei, das 20. Jahrhundert in Sicht. Ob die Gründungsväter wohl ahnten, dass die folgenden Jahrzehnte Hunger und Tod und große Umwälzungen bringen werden? Aber zuerst einmal ging es mit dem Obstbauverein Dansenberg aufwärts. Es wurden unter anderem zum  kostenlosen Gebrauch zwei Kupferne Kessel zum Latwergekochen, Baumspritzen und ein Einweckapparat angeschafft. Und aus einer Spende des Verschönerungsvereins Kaiserslautern von 6 Mark wurde Johannes Böttners „Praktisches Lehrbuch des Obstbaues“ angeschafft.

1921 wurde die Jagd auf Raben und Spatzen erwähnt. Für jeden toten Spatz gab es schließlich 3 Mark. Und auch heute noch findet man, sehr zum Missfallen der Naturschützer, Vorschläge zum Spatzenvertreiben und Spatzenvergiften.

Und 1924 stritten sich die Hell- und Dunkelpartei um die ­­Einführung des elektrischen Stroms. Die Dunkelparteiler wussten damals nichts von Lichtverschmutzung und auch nichts von der Energiekrise, die uns künftig möglicherweise in der Kernnacht, wenn in Dansenberg der Bär ohnehin nicht steppt,  dunkle Straßen beschert.

1936 änderte sich der Name des Vereins im Zuge der Gleichschaltung von Partei und Staat in Gartenbauverein Dansenberg und 2021 votierten die Mitglieder für die Namenserweiterung Obst- und Gartenbauverein Kaiserslautern-Dansenberg, denn der Stadtteil Dansenberg hatte längst viele Mitglieder aus dem gesamten Stadtbereich.

Die Wende vom Dorf zum Stadtteil geschah 1970 mit der Gebietsreform und fiel zusammen mit der Gründung der TU am Fuß des Ortes. Mit einem Schlag war aus dem „Dorf“ weitab der Kernstadt, ein bis heute begehrter Wohnort geworden. Uniprofessor*innen, Leitende Angestellte, Freiberufler, Ärzte und Ärztinnen findet man heute in der Mitgliederliste des OGV. Die Männer karten in ihrer Freizeit nicht mehr. Sie suchen den Ausgleich von sitzender Tätigkeit beim Joggen in dem den Dansenbergern so sehr am Herzen liegenden Wald oder mähen ihr kleines Stückchen Rasen mit einem überdimensionierten Rasenmäher. Und die berufstätigen Frauen kochen schnelle Marmelade im Thermomix oder pflegen ihr Hochbeet. Und bei dieser neuesten Gartenmasche wird nicht selten die Erfahrung gemacht, dass sich die Theorie aus dem Internet von der Praxis mitunter sehr unterscheidet.

Gärtnerwissen aus dem Laptop ist leicht zugänglich, aber erfolgreiches Gärtnern auf großen oder kleinen Flächen ist gestern wie heute von praktischem Können abhängig. Der OGV versucht dies auf die eine oder andere Weise zu vermitteln. Nie war der Bedarf an Fachwissen größer als in der noch immer andauernden Corona Zeit seit sich plötzlich viele auf die Hortikultur besinnen. Schriftliche und mündliche Beratungen durch unsere Spezialisten, Baum-, Strauch und Rosenschnitt sind gefragt. Kita- und Grundschulkinder werden in die Obstwiese eingeladen und erfahren, dass Äpfel an Bäumen aber nicht beim Discounter im Regal wachsen. Beim Tag der offenen Gartentür in unserem Bereich 18 Gärten waren es in diesem Jahr) kommen Hunderte von Wissbegierigen. Exkursionen mit sachkundigen Führungen, die Zusammenarbeit mit Forst, Pollichia und NABU, die alljährliche Pflanzenbörse und der Beratertag sind Angebote, die wir unseren Mitgliedern machen. Die Hilfe untereinander wird groß geschrieben.

Und wie geht es weiter:

Klimawandel, Trockenheit, Wassernot und Insektensterben! Wie gehen wir in Zukunft mit unserer Natur um? Der OGV Kaiserslautern-Dansenberg wird sich diesen Themen stellen und Überzeugungsarbeit leisten, wenn es um die Verabschiedung von englischem Rasen, dem mit Trinkwasser gespeisten Gartenteich, den feuchtigkeitsliebenden Pflanzen oder die Erhaltung eines Wespennestes geht. Werden wir Olivenbäume oder Palmen in der Obstwiese pflanzen? Werden wir in unseren Wäldern Kermeseichen pflanzen und werden unsere Wiesen zu Macchien werden?

Alles ist im Wandel

Ein Beispiel dafür ist unsere Festschrift, eine Art Tätigkeitsbericht in Form eines bunten Kochbuchs, das man für 12,- € erwerben kann. Ich danke in diesem Zusammenhang allen Mitgliedern und Freunden des OGV, die uns nicht nur Rezepte, sondern auch kleine unterhaltsame Geschichten zum Verfügung gestellt haben. Beispielhaft seien hier unsere Mitglieder, die Wollenwebers genannt. Ich danke aber auch der Villa Winzig und der Grundschule, die Kinderzeichnungen lieferten, die man als großartige Bebilderung bezeichnen darf. Nicht zuletzt gilt der Dank den Anzeigenkunden. Sie tragen mit dazu bei, dass die durch die Materialverteuerung gestiegenen Kosten ein wenig gemildert werden konnten.

Wie schon gesagt: Alles ist im Wandel! Und ganz bestimmt hätten es sich die Gründerväter nicht träumen lassen, dass nach über 100 Jahren der heutige Obst- und Gartenbauverein Kaiserslautern-Dansenberg von Frauen geführt wird. In diesem Zusammenhang darf ich ganz besonders unserer 2. Vorsitzen Beatrix Jung und Katrin Brügger danken, die für die ganze Logistik verantwortlich sind.

Zu guter Letzt darf ich noch für 25jährige  Mitgliedschaft  die Silberne Nadel an 5 Mitglieder überreichen:

Theo Augstein, Hans Dellmuth, Heiner Leis, Harald Münch, Achim Schmitt

Ich danke Ihnen, dass Sie dem Verein so lange die Treue gehalten haben.

Und Ihnen allen danke ich fürs Zuhören.

Uta Mayr-Falkenberg, Vorsitzende

 

 

Kaiserslautern und Umgebung

am Sonntag, 26. Juni 2022, 10 bis 18 Uhr

Offene Gärten in Kaiserslautern-Dansenberg, Hohenecken  und Kaiserlautern Stadt

Erstmals mit Konzert und Keramikausstellung

Vorsitzende OGV Kaiserslautern-Dansenberg: Uta Mayr-Falkenberg, T 0631/3503426

 Zentraler Anlaufpunkt in Dansenberg: Obstwiese des Vereins, Franz-Becht- Straße (neben Parkplatz Ortsmitte), bestückt mit alten Apfelsorten, Kirschbäumen, Johannisbeeren, heimische Sträucher, Gartenberatung. Es stehen zur Beratung zur Verfügung (abwechselnd) Ursula Avenhaus, Elke Beckmann,  Traudel Köhler. Speis und Trank; Kinderpreisrätsel „Kennst du die Blumen?“ mit kleinen Preisen für jedes Kind;  Honigverkauf mit Sorten aus Dansenberg und der Pfalz.

67655-59 Kaiserslautern-Innenstadt

Edith & Otto Schmidt, Werschweiler Straße 10
Stadtgarten in teilweiser Hanglage, große interessante Pflanzenvielfalt, Rosen, Gemüsebeete, Stauden, Obstbäume

Kräutergarten im Wadgasserhof/Stadtmuseum (Theodor-Zink-Museum, Ehemaliger Fürstenhof, Steinstraße 48
Idyllischer kleiner Schattengarten, begehbar durch ein kleines Tor im Hof des Anwesens mit Teilen der alten Stadtmauer, formale Bepflanzung mit Kräutern und typischen Schattenpflanzen, Gelegenheit zum Besuch der Ausstellungen im Wadgasserhof und im Museum gegenüber, soweit es Corona erlaubt, Exponate auch im Hof

67663 Kaiserslautern-Bännjerrück

Christa & Bianca Eckel, Jenaer Straße 1,
Bunter Stadtgarten mit Gemüse, Rosen, Gartenteich, Pflanzenvielfalt, liebevoll angelegt.

67661 Kaiserlautern-Dansenberg

Christine Glaser & Stefan Lambrecht, Zur Halde 3,
Garten & Kunst, kleiner bunter Hausgarten, „Traumlandschaften“ – Ausstellung von Aquarellen im Gartenhaus

Petra Reh, Im Finkenhain 13
Garten & Kunst, Garten hinter dem Haus am Waldrand  mit Sträuchern und Blumen, Ausstellung von Aquarellen

Ute & Dr. Manfred Reeb, Im Finkenhain 4
Bunter ansprechender Hausgarten mit Pflanzenvielfalt auf kleinem Raum, Blumen, einheimische Sträucher, Obstbäume, Gemüsehochbeet, Komposthaufen, Buchsbaumfiguren

Leonie Garth, Im Birngarten 14a
Permagarten mit Pflanzenvielfalt, Blumen, einheimische Sträucher, Obstbäume, Hochbeete, Gemüse

Familie Dorothee & Christian Weis, Auf der Rott 2a
Ökohaus mit buntem, jungen Vorgarten, verschiedene Blühsträucher, Rosen und Stauden, interessante Garteneinfassung mit Sandsteinquadern,

Familie Sylvia & Winfried Harth, Auf der Rott 2
Großer Garten, attraktiver Vorgarten mit Teich, Sträuchern Stauden und Rosen, Hauptgarten mit vielen Rosensorten, Pflanzenraritäten und Familienschwimmbad, Komposthaufen, alten Bäumen
Durchgang zu:

Familie Braun-Mayr-Falkenberg, Auf der Rott 4
Großer Garten mit Gartenabteilungen, Senkgarten, Pflanzenvielfalt, Metasequoia, alter Baumbestand, Stauden, Rosen, Integrierter Pflanzenschutz, Prinzip des bedeckten Bodens

 

Durchgang zu:

Familie Caesar, Auf der Rott 6
Großer Garten, dekorativer Vorgarten mit Miniteich, hinter dem Haus Gemüsegarten und Naturwiese, alter Baumbestand

Angelika &  Wolfgang Nägle, Im Langacker 5
Romantischer Traumgarten mit einheimischen Pflanzenraritäten und Exoten, Wintergarten, Orchideen

Elke & Winfried Eschmann, Dansenberger Straße 74
Großes Hanggelände mit einer Kombination aus Natur- und Ziergarten, Pflanzen- und Sträuchervielfalt, Teich, Wintergarten und interessante Hausarchitektur.

TuS 04 Sporthalle, Sporthalle am Handballplatz
11.00 Uhr: Matinee mit dem Symphonischen Blasorchester des Landkreises Kaiserslautern

 

67661 Kaiserslautern-Hohenecken

Lilo & Eckehardt Neumann, Kellerwaldstraße 70
Großer Bio-Gemüsegarten, Kompostbereitung

Prächtiger Salatkopf

 

OGV-Vereinsausflug 2022

Völklinger Hütte

und

Kräutergarten in der Bettinger Mühle

 Samstag, 9. Juli 2019

Programm

Start:  7.30 Uhr – großer Parkplatz Ortsmitte

 Ankunft: ca. 9.00 Uhr – Völklinger Hütte

Führung: 9.45 Uhr – ist im Preis inbegriffen

Ja – Ich nehme an der ca. 1,5 stündigen Führung teil.

Nein – ich nehme an der Führung nicht teil.

(Die Zahl der Teilnehmer an der Führung entscheidet über die Zahl der benötigten Führer).

Weiterfahrt nach Schmelz: ca. 11.30 Uhr –

Mittagessen im Schmelzer Brauhaus: ca. 12.30 Uhr

Auf eigene Kosten; Vorbestellung von der Speisekarte. Die Karte wird nach der verbindlichen Anmeldung  geliefert. Wir bitten um Auswahl der Speisen (Essensvorbestellung!)

Weiterfahrt zur Bettinger Mühle

(Sitz des Landesverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz)

Führung im Kräutergarten ca. 14.30 Uhr

Weiterfahrt: ca. 15.30 Uhr

Kaffeepause im Café Christoffel in Heusweiler

Pauschale 5,- €  (2 Stück Kuchen, Kaffee beliebig).

 Heimfahrt: gegen 18.00 Uhr

 Fahrpreis-Pauschale: 45,- € für Mitglieder, 50,- € für Nicht-Mitglieder und Gäste;

Im Preis enthalten sind die Busfahrt, die Führungen, die Trinkgelder und ein kleiner Gutschein.

 Anmeldung sofort bei Uta Mayr- Falkenberg, Tel. 0631-3503426,

e-mail: info@gartenbauverein-dansenberg.de oder umf-kaiserslautern@t-online.de.

Siehe Extraformular!           

Das Programm und die Meldung finden sie auch auf unserer Webseite

www.gartenbauverein-dansenberg.de

Letzte Gelegenheit zur Anmeldung ist Sonntag, 26. Juni 2022!

 

Anmeldung  zur Vereinsfahrt 2022 Völklingen und Bettinger Mühle

Samstag, 9. Juli 2022, 7.30 Uhr

Fahrtpreispauschal:  45,- € für Vereinsmitglieder; 50,- € für Nichtmitglieder und Gäste
Der Preis enthält: Bustransfer, Trinkgelder, 2 Führungen, Kaffee & Kuchen (Gutschrift) , Mittagseinkehr auf eigene Kosten.

Informationen zu den Sehenwürdigkeiten siehe Internet: Völklinger Hütte und Bettinger Mühle (Landesverband Saarland/Rheinland-Pfalz der Obst- und Gartenbauvereine).

 Anmeldung sofort bis allerspätestens Sonntag, 26. Juni 2022

bei Uta Mayr-Falkenberg, schriftlich, per Telefon 0631-3503426 oder

Email: info@gartenbauverein-dansenberg.de

oder umf-kaiserslautern@t-online.de. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des
Eingangs bearbeitet. Allen Interessenten wird eine sofortige Anmeldung empfohlen. Diese
entscheidet möglicherweise darüber, ob ein zweiter Bus eingesetzt werden kann.
Eine Anmeldung zur Fahrt schriftlich oder per Email ist aus organisatorischen Gründen dringend erforderlich.
(Dies gilt auch für diejenigen Personen, die sich bereits mündlich vorangemeldet haben.)

 Zahlungseingang  bis spätestens  Montag, 27. Juni 2022
auf das OGV-Konto bei der Sparkasse KL,

BIC: MALDE51KLS     IBAN: DE25 5405 0220 0025 0000 68.

Hiermit melde ich mich verbindlich zur Vereinsfahrt BUGA am Samstag, 9. Juli 2022 an:

Ich nehme an einer Führung bei der Völklinger Hütte teil/nicht teil.

 Datum 

Name/n

 

 

 

 

 

 

 

Datum                                                                       Unterschrift

 

Die Krokusswiese von OGV-Mitglied Francesco Costanzo in der Rambachstraßein Kaiserslautern-Dansenberg ist sehenswert. Wie ein blauer Schleier legen sich die Blüten über die große Wiese. Kein Wunder, wenn ihr Besitzer stolz auf diese Pracht ist. (umf.)

Bericht aus der Hauptversammlung
Appell an die Stadtbildpflege wegen unfachmännischer Kahlschläge

Die unfachmännischen Kahlschläge überall in der Stadt -insbesondere das Schleifen ganzer Böschungen – mögen aufhören. Diesen Appell richteten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Kaiserslautern-Dansenberg bei ihrer Hauptversammlung (am Freitag, 18. März 202 im Katholischen Pfarrheim in Dansenberg) an das städtische Grünflächenamt beziehungsweise die Stadtbildpflege. Den Antrag dazu hatte OGV-Mitglied Brigitte Mees eingebracht. Sie wies darauf hin, dass kleine, gerade gewachsene Bäumchen nach dem Abholzen buschig wieder austreiben und fragt, welchen Sinn die Fällaktion habe. Vögeln und Kleinlebewesen werde dadurch für mindestens ein Jahr ihr Habitat genommen. Frau Mees forderte mehr Sachverstand bei den Pflegemaßnahmen an den Grünflächen. Jedem Arbeitstrupp von unausgebildeten Arbeitern müsste ein Vorarbeiter mit Fachkenntnissen zur Seite gestellt werden. Die Versammlungsteilnehmer schlossen sich dieser Forderung an und wandten sich an das anwesende OGV- und Stadtratsmitglied Holger Munderloh (Die Grünen). Er, wie auch Dansenbergs Ortsvorsteher und ebenfalls OGV-Mitglied Franz Rheinheimer versprachen, die Forderung weiter zu tragen.
In der Versammlung, die nach zwei Jahren wieder als Präsenzveranstaltung durchgeführt wurde, wählte man Dr. Christine Reimann zum Kassenwart, Helmut Caesar zum Beisitzer und Karin Ficht zur Kassenprüferin. Der Verein ist mit rund 500 Mitgliedern nach wie vor der größte in der Westpfalz und hatte im vergangenen Jahr seinen Namen in Kaiserslautern-Dansenberg geändert. In 2021 erlangte er auch die Gemeinnützigkeit.
Vorsitzende Uta Mayr-Falkenberg konnte dazu mitteilen, dass die Abgänge – trotz Corona – durch Neumitglieder (25) ergänzt werden konnten. Der Verein habe in den letzten beiden Jahren keineswegs „geschlafen“. Durch etliche fachbezogene Veranstaltungen im Freien und einen regen E-Mailverkehr mit Informationen und Beratungen habe er sich im Gespräch halten können. Das Jahr 2022 stehe nunmehr im Zeichen des 125. Vereinsjubiläums. Nicht nur ein Jubiläums-Kochbuch anstelle einer Festschrift sowie ein Empfang und ein Festessen stünden auf dem Programm. Text: Uta Mayr-Falkenberg

125 Jahre Obst- und Gartenbauverein

Wir laden Sie ein zum
Öffentlichen Winterschnittkurs

am
Samstag, 19. März 2022, 14.00 Uhr
Treffpunkt am Parkplatz im Ortsmittelpunkt,
von dort aus gemeinsamer Gang zu einem nahe gelegenen Grundstück.

Gezeigt wird der Schnitt von Rosen sowie von alten und jüngeren Obstbäumen sowie von Beeren- und anderen Sträuchern in Theorie und Praxis.
Es stehen zur Verfügung unsere Rosenexpertin Sylvia Harth sowie Gartenfachwart Uta Mayr-Falkenberg.
Bitte bringen Sie Ihre große und kleine Astschere und eventuell auch eine Säge und Handschuhe mit. Sie werden Gelegenheit erhalten, selbst Hand anzulegen.

Der Kurs ist kostenlos und findet bei jedem Wetter statt. Er dauert etwa 1,5 Stunden. Jeder – auch Nichtmitglieder – ist herzlich willkommen!

Getränke und auch Kuchen stehen zur Stärkung bereit. Spenden werden gerne entgegen genommen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme

Obst- und Gartenbauverein Dansenberg e.V.

Uta Mayr-Falkenberg

Vorsitzende

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, erleichtert jedoch die Planung:
Organisationsleiterin Beatrix Jung, Telefon 0631-98977, E-mail: bd.jung@t-online.de

Einladung

Exkursion des Obst- und Gartenbauvereins

Blick hinter die Kulissen der Gartenschau Kaiserslautern

Mittwoch, 23. Februar 2022, 15 Uhr

Treffpunkt am Haupteingang zur Gartenschau

Es führt Parkleiterin Christine Schweigert.

Der OGV lädt alle Mitglieder und deren Freunde herzlich ein zu einer Exkursion in  der Gartenschau und einem anschließenden Beisammensein mit einem kurzen Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden über die Aktivitäten der letzten Monate.   Für die Exkursion erhebt der OGV einen Unkostenbeitrag von 5,- €, der an Ort und Stelle eingesammelt wird. Dieser Betrag wird als Spende an die Gartenschau weitergeleitet.

15.00 Uhr       Eintreffen der Teilnehmer auf den  Parkplätzen der Gartenschau, Gang zum Haupteingang der Gartenschau. Treffen mit Parkleiterin Christine Schweigert und Spaziergang durch die Parkanlage. Dabei gibt es Erklärungen der Leiterin zu den Vorhaben der kommenden Monate, die Neuerungen innerhalb des Geländes, und zu den Pflanzungen.

Ca. 16.30 Uhr     Geselliges Beisammensein entweder im Brauhaus oder auf dem Bremerhof.  Genaueres erfahren Sie bei Anmeldung oder vor der Führung.

Eine Anmeldung mit Namen, Adresse, Impf- oder Genesen-Nachweis bis spätestens Dienstagabend, den 22. Februar ist erforderlich.

Uta Mayr-Falkenberg info@gartenbauverein-dansenberg.de Telefon 0631-3503426,

oder Beatrix Jung,  bd.jung@t-online.de Telefon 063198977.

 

25. Pflanzenbörse

Samstag, 25. September 2021, 10 – 15 Uhr

OGV-Obstwiese (Ortsmittelpunkt von KL-Dansenberg neben Parkplatz)

Liebe Mitglieder und Freunde des OGV Wir freuen uns auf Ihren Besuch anlässlich der OGV-Pflanzenbörse,

die nunmehr seit einem Vierteljahrhundert jährlich abgehalten wird.

Pflanzen mitbringen, begutachten, tauschen, mitnehmen…
Jeder, der Pflanzen, Ableger oder Samen hat,
kann sie mitbringen.
Willkommen sind auch Besucher ohne Pflanzen, die welche mitnehmen wollen.
Alle Fachleute aus dem Vorstand beantworten Ihre Fragen zu großen und kleinen Gartenproblemen…
Getränke stehen bereit. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit Ihr eigenes Glas mit. Hausmacherbrote für den kleinen Hunger stehen bereit.
Gäste und Kinder willkommen!

Informationen unter:
Telefon 0631-3503426 oder 063198977; e-mail:umf-kaiserslautern@t-online.de
www. obst- und gartenbauverein dansenberg.de

Schließlich sollten Sie sich auch ein bisschen Zeit für Gespräche und Geselligkeit nehmen.

Wir bitten alle Besucher, dass sie sich nach
den geltenden Coronaregeln richten.

Jedes Kind bekommt ein kleines Geschenk!
Kleiner Basar mit Gartenbüchern und Marmelade

Ein interner Flohmarkt findet kommenden Sonntag im Finkenhain vom 11-15 Uhr statt. Veranstaltet wird er von den Anwohnern dieser Straße. Alle sind willkommen, zum Schauen, Kaufen und auch zum Spenden für die Flutopfer. Im Angebot findet man Bücher, Gesellschaftsspiele, Spielzeug, Kleidung, und, und, und… (umf.)